Saarloos Wolfhond Kennel Lupus ex SIlva
Wir züchten gesunde und wesensfeste Hunde

Rica die Straßenhündin

Nachdem Taya bei uns einzog, wurde bald klar, ein Hundefreund muss her. Nur wer ? Ein zweiter Saarloos oder doch eine andere Rasse ? Ausserdem was sollte der neue Freund für Eigenschaften besitzen. Da Taya anfangs sehr zurückhaltend war, sollte ihre neue Freundin mit allen Wassern gewaschen sein.

 

Uns ist klar das viele Hunde weniger Glück in ihrem Leben haben und in Tierheimen oder gar Tötungsstationen auf ihr eigenes Körbchen bei einer liebevollen Familie hoffen. Die Entscheidung fiel also auf einen Tierschutzhund ! Nach schier endlosem Suchen und unzähliger Telefonate mit Tierschutzvereinen fiel uns eine kleine traurig schauende Straßenhündin aus Rumänien auf.

Damals noch unter dem Namen Wolfie stand sie auf der Liste einer Tötungsstation, durch Fellchen in Not wurde sie inseriert. Uns war sofort klar : Wolfie darf leben ! Mit Tränen in den Augen entschieden wir uns für sie und hofften nicht zu spät zu kommen.Wir riefen bei der Vermittlungsstelle an und stellten erschreckt fest, Wolfie ist nicht mehr da. Tausend Gedanken schossen durch unsere Köpfe, doch dann die  Erleichterung...sie wird durch Nuca Animal welfare vermittelt.

Wir notierten die Nummer und riefen dort an. Nach diesem Telefonat war klar, Wolfie passt charakterlich hervorragend zu uns.

Von Nuca bekamen wir nun Unmengen an Papierkram und die Info das Wolfie seit kurzem Rica heißt. Auch gut - der Name passte irgendwie auch deutlich besser. Einen Monat später erhielten wir dann die Nachricht, dass sich bald ein Transporter mit Rica an Bord auf dem Weg nach Deutschland befindet. EIne erneute Schrecksekunde, jetzt schon ? Wir planten gerade unseren Urlaub, wie soll das funktionieren ? Zwei Hunde die sich nicht kennen, ob das gut gehen wird ? Also kurzerhand den Vermieter angerufen und ihm irgendwie erklärt das wir nun mit zwei Hunden anreisen.

So fuhren wir also am Wochenende zum vereinbarten Treffpunkt um unsere Rica abzuholen. Dort angekommen warteten rund fünfzehn Familien auf ihr neues Mitglied. Endlich kamen zwei Transporter und die Hunde und Katzen wurden mit ihren neuen Menschen bekannt gemacht. Unsere Maus war die Letzte im Transporter. Als sie uns sah begrüßte sie uns sofort sehr herzlich, als würde sie spüren warum wir hier stehen und wer wir sind. Ihre Betreuerin verabschiedete sich mit Tränen in den Augen von ihrer Rica und wir brachen zum ersten gemeinsamen Spaziergang auf. Dieser fand jedoch noch ohne Taya statt.